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Polizeiliche Kriminalstatistik: Mehr Gewalttaten und weniger Drogendelikte {& Gesamtrückgang in Kriminalstatistik}

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Kriminalstatistik: Gewalttaten nehmen 2024 zu

{Text} im Titel: Ich habe das hinzuzgefügt, da ich persönlich(!) Beeinflussung von Schlagzeilen in der heutigen Zeit kritisch sehe, aufgrund der reißerischen Natur bei undifferenzierter Betrachtung. Wie seht ihr das?

TLDR - Zusammenfassung des Artikels:

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2024 zeigt eine gemischte Entwicklung der Kriminalitätslage in Deutschland:

  • Gesamtkriminalität: Die Zahl der registrierten Straftaten ist insgesamt um 1,7 Prozent auf rund 5,83 Millionen Fälle zurückgegangen. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die Teillegalisierung von Cannabis zurückzuführen, die im April 2024 in Kraft trat.
  • Gewaltkriminalität: Trotz des allgemeinen Rückgangs der Straftaten hat die Gewaltkriminalität einen neuen Höchststand seit 2007 erreicht. Insgesamt wurden 217.277 Gewalttaten registriert, ein Anstieg um 1,5 Prozent. Besonders stark angestiegen sind Sexualdelikte, die um 9,3 Prozent zunahmen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser führt dies auf eine höhere Sensibilisierung und Anzeigenbereitschaft zurück.
  • Jugendkriminalität: Während der Anteil von Kindern und Jugendlichen unter den Tatverdächtigen insgesamt zurückging, stieg ihre Beteiligung an Gewalttaten. Der Anteil der Kinder, die als Tatverdächtige bei Gewalttaten registriert wurden, erhöhte sich um 11,3 Prozent, der der Jugendlichen um 3,8 Prozent. Faeser und der Chef des Bundeskriminalamts, Holger Münch, sehen hierfür Perspektivlosigkeit, Armut und psychische Probleme infolge der Corona-Pandemie als Ursachen.
  • Messerangriffe: Erstmals wurden Messerangriffe gesondert in der Statistik erfasst. Im Jahr 2024 gab es 29.014 solcher Straftaten, wobei 7,2 Prozent der Gewalttaten mit Messern begangen wurden.
  • Ausländische Tatverdächtige: Die Zahl der nicht-deutschen Tatverdächtigen bei Gewalttaten stieg um 7,5 Prozent, während die Zahl der deutschen Tatverdächtigen nur leicht um 0,7 Prozent anstieg. Das BKA weist darauf hin, dass auch der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung zugenommen hat und dass Taten eher angezeigt werden, wenn der mutmaßliche Täter ein Ausländer ist.
  • Drogendelikte: Die Zahl der Drogenstraftaten sank um etwa ein Drittel auf rund 228.000 Fälle, hauptsächlich aufgrund der Teillegalisierung von Cannabis. Trotzdem bleibt die Drogenkriminalität laut BKA-Chef Münch ein drängendes Problem, insbesondere durch die Zunahme von Drogentoten und die Verbreitung von Kokain und anderen Drogen.

Die Statistik zeigt, dass trotz des Rückgangs der Gesamtkriminalität spezifische Bereiche wie Gewaltkriminalität und Jugendkriminalität weiterhin Anlass zur Sorge geben.

(mistral LLM)

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