Skip Navigation

Trumps langer Arm in deutsche Universitäten

www.tagesschau.de

Trumps langer Arm in deutsche Universitäten

Trumps Politik beeinträchtigt deutsche Universitäten erheblich. US-Gelder finanzieren viele Forschungsprojekte an deutschen Unikliniken, doch deren Zukunft ist ungewiss. Wissenschaftler berichten von verängstigten US-Kollegen, untersagten Treffen und Zensur.

Der AIDS-Forscher Christian Gaebler von der Berliner Charité erlebte, wie ein Reise- und Kommunikationsstopp für NIH-Mitarbeiter verhängt wurde. Die US-Regierung plant, Tausende Stellen zu streichen, was die Finanzierung von Gaeblers HIV-Forschung gefährdet.

Große Verunsicherung herrscht an deutschen medizinischen Fakultäten. Eine Umfrage ergab, dass mehr als die Hälfte aller Unikliniken Projekte mit NIH-Geldern finanzieren. Betroffen sind vor allem renommierte Universitäten wie Freiburg, Bonn und Tübingen.

In Köln musste das IQWiG ein Treffen mit US-Kollegen absagen, da diese nicht mehr kommen durften. Zudem wurden bestimmte Begriffe wie "gender" und "mental health" in wissenschaftlichen Publikationen verboten.

Die Zensur und Unsicherheit führen dazu, dass viele US-Wissenschaftler ihre Karriere nach Europa verlegen wollen. Die Auswirkungen eines Förderstopps sind schwer abzusehen, aber einige Projekte werden sicher nicht neu begonnen.

Die USA waren bisher ein Referenzland in medizinischen Fragen. Die Zensur von Gesundheitsinformationen könnte zu schlechterer Behandlung und vermeidbarem Leid führen. Auch die Zukunft der Datenbank PubMed ist ungewiss.

Bisher gibt es nur zaghaften Widerstand gegen diese Entwicklungen. Viele Wissenschaftler hoffen, durch Schweigen ungeschoren davonzukommen, was jedoch unwahrscheinlich ist

-- Zusammenfassung durch Le Chat - Mistral AI

0 comments

No comments