Auf dem Land ist das Deutschlandticket noch kein Gamechanger
Auf dem Land ist das Deutschlandticket noch kein Gamechanger

Auf dem Land ist das Deutschlandticket noch kein Gamechanger

Auf dem Land ist das Deutschlandticket noch kein Gamechanger
Auf dem Land ist das Deutschlandticket noch kein Gamechanger
Warum wohl? Könnte die Quasi-Abwesenheit von ÖPNV auf dem Land vielleicht ein Grund sein?
Deutschlandticket ist schön, wenn man nur vor die Türe geht und drei Häuser weiter eine Haltestelle hat, an der alle fünf Minuten was abfährt. Für Leute auf dem Land ist das eben keine Option.
Und auch der Punkt Hybrid-Verkehr schmerzt hier. Warum kann man die Park+Ride Anbindung hier nicht so machen wie anderswo? Wenn ich zum P+R fahre und das Auto dort abstelle (WESENTLICH schneller als irgendein Bus, der auf seiner stundenlangen Tour vom zentralen Busbahnhof der Gegend zu dem in der Stadt an jeder Milchkanne hält), dann kommt da alle 20 Minuten eine Bahn, die immer noch eine Ewigkeit bis in die City braucht. Amsterdam: Runter von der Autobahn, rauf auf den P+R, rein in die Bahn, und in wenigen Minuten ist man in Amsterdam Centraal.
Letztendlich ist das DE-Ticket eine Subventionierung der Stadtbewohner auf Steuerzahlerkosten.
Warum zieht man aufs Land?
(ernst gemeinte Frage, ich weiß es wirklich nicht)
vielleicht weil man weit weg von allem sein möchte?
@dubak @gandalfder12te Weil man keine Wahl hat da es in den Städten keinen entsprechenden Wohnraum gibt? Es gibt da so manche Gründe. Und viele sind da auch groß geworden.
Weil sich nicht jeder Stadt leisten kann? Weil Menschen dort Arbeitsplätze haben? Weil nicht jeder Lärm, Dreck, und Drogenabhängige vor der Tür haben will?
Manchmal billiger
Weil weniger Menschen, ich mag die meisten nicht.
Ist bei mir genau so. Wenn ich nur mal kurz in die Stadt will, der Bus aber nur alle 2h fährt ist das halt kacke.
@dubak @cowsareunderrated Wird noch bescheidener wenn er nicht mal aller zwei Stunden fährt und die Nutzung des ÖPNVs bedeutet das man gewaltige Umwege fährt.
Zu Zeiten des 9€ Tickets hab ich noch in der Eifel gearbeitet. Hab damals einen Kollegen gefragt: „Und, anreise ab morgen mit dem Bus?“ Seine Antwort war „Statt 10 Minuten mit dem Auto eine Dreiviertel Stunde mit dem Bus? Ich glaube nicht.“
Das Ticket kann auf dem Papier ein noch so gutes Preis-Leistungsverhältnis haben - das Netz im ländlichen ist Dreck geblieben.
Wenn man nicht gerade direkt an einer Autobahnauffahrt wohnt und an einer Autobahnabfahrt arbeitet schafft man die 10 Autominuten auch locker in 20 Minuten mit dem Fahrrad, vermutlich sogar deutlich schneller. Je nach Verkehrs- und Parkplatzsituation kann Fahrrad sogar schneller sein als Auto. Ich kann jedem nur empfehlen das mal auszuprobieren, man ist ja auch nicht gezwungen, dann nur noch mit dem Fahrrad zu fahren. Und dank E-Bikes muss man selbst in bergigen Gegenden nicht mehr sportlich sein um die Steigungen zu bewältigen.
Ich will das nicht bestreiten, und verstehe was ein Wunder Punkt das ist. Ich will gar nicht gegen dich schießen, wenn ich mal die Gegenseite erwähne:
Großstadt mit viel zu viel Verkehr. Um einmal quer durchzukommen brauche ich im Berufsverkehr mindestens 45 min mit dem Auto und habe dann immer noch keinen Parkplatz. Das ist einfach keine Alternative, wenn ich stattdessen einfach 6 Stationen U-Bahn fahren kann.
Hatte mal einen neuen Job über die Bundeslandgrenze hinweg. Mit dem Auto 10 Minuten und mit Öffis 2 Stunden plus Fußweg.
Allen Schülern die mit dem Bus fahren müssen wurde ein Deutschlandticket versprochen. Deshalb bekamen sie keine von den alten Karten mehr. Das war vor ein oder zwei Jahren. Die fahren immer noch mit dem auf Ende 2023 befristeten Ersatzticket.
Kann ich hier nicht bestätigen, alle kinder haben ein deutschlandticket
@Feddinat0r @bjoerntantau Hier in Heidelberg gibt es da verschiedene Möglichkeiten. Aber die meisten Schüler haben ein ermäßigtes Deutschlandticket. Auch weil alles andere teurer wäre.