Statt Dienstrad und Jobticket: Warum es weiter mit dem Auto zur Arbeit geht
Statt Dienstrad und Jobticket: Warum es weiter mit dem Auto zur Arbeit geht

Autos werden mit Abstand am meisten für Arbeitsweg genutzt

Statt Dienstrad und Jobticket: Warum es weiter mit dem Auto zur Arbeit geht
Autos werden mit Abstand am meisten für Arbeitsweg genutzt
Der Wunsch nach besserem ÖPNV ist auch oft nur inhaltloses Gelaber von faulen Autofahrern, um sich zu rechtfertigen. In unserem Dorf haben wir eine einigermaßen gute Verbindung zur nächsten Stadt, trotzdem nutzt die keiner.
ÖPNV habe ich immer dann als "gut" erlebt, wenn ich nicht nachdenken musste. Aufstehen, raus zur Haltestelle, wird schon irgendwas kommen womit ich nach Hause komme. In dem Moment wo ich JETZT aufhören und dann rennen muss, oder zwei Stunden später zu Hause bin hat sich das für mich erledigt.
Hier in der Gegend ist es aber auch so, dass man das beim Autofahren hat: Wenn du nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt losfährst, stehst du definitiv im Stau vor dem Tunnel. Willst du irgendwo parken, tickt die stündlich abgerechnete Parkuhr und so weiter.
Ist ja meistens so, dass in einer Gegend entweder der ÖPNV + Fahrrad oder das Auto gut funktioniert. Hier bei uns funktioniert bis 60km Entfernung das Auto immer auf plus/minus 5 min berechenbar, außer wenn mal Sturm war oder so. Ich müsste mit dem ÖPNV am Tag vorher losfahren, wenn ich um acht im Büro sein wollte, Auto sind 50 Minuten. Da muss man sich eben seine Lebenssituation anschauen, manchmal ist das Ergebnis ja auch, dass man zum nächsten S-Bahn Halt fährt und da die Karre parkt oder sowas.